8 Punkte zum Thema Geld, die einem keiner verrät

Finanztipps

Geld. Wir alle arbeiten für Geld, sparen es und geben es aus. Aber verstehen wir deswegen alles rund ums Geld? Bei den meisten von uns beeinflussen vor allem die Popkultur und moderne Medien, wie wir Geld wahrnehmen, wie wir damit umgehen und was wir darüber wissen.

Wir alle möchten Geld haben, missverstehen dabei aber vieles
Wir alle möchten Geld haben, missverstehen dabei aber vieles

Hier sind 8 Punkte zum Thema Geld, die einem keiner verrät:

1.    Geld ist nicht gleich Vermögen

Geld und Vermögen werden zwar oft im gleichen Atemzug genannt, unterscheiden sich aber. Zum Vermögen zählen auch Grundbesitz, natürliche Ressourcen und Produkte menschlicher Arbeit. Stellen wir uns ein verödetes Brachland vor. Wenn Sie dieses Brachland in einen ertragreichen Garten verwandeln, haben Sie einen Wert und damit auch eine Art von Vermögen geschaffen. Geld ist dagegen einfach das Mittel, das wir zum Kaufen von Waren und Dienstleistungen verwenden. Geld zu besitzen ist eine Form von Vermögen, aber Geld alleine hilft nicht immer.

2.    Eltern sollten Kindern Finanzwissen vermitteln

Als Eltern ist es Ihre Aufgabe, sich um die Finanzbildung Ihrer Kinder zu kümmern
Als Eltern ist es Ihre Aufgabe, sich um die Finanzbildung Ihrer Kinder zu kümmern

Rund um die Welt lässt sich ein beunruhigender Mangel an finanzieller Bildung feststellen. Und nicht nur die Schulen versagen hier, sondern auch die Eltern. Die meisten Kinder erhalten ihre finanzielle Bildung von ihren Eltern, die selbst nicht immer ausreichend über finanzielle Zusammenhänge aufgeklärt wurden. Dadurch entsteht ein negativer Kreislauf, bei dem die Kinder von ihren ungenügend informierten Eltern wiederum ungenügend informiert werden.

Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir uns als Erwachsene in Sachen Finanzen umfassend informieren und weiterbilden. Dann können wir unseren Kindern von klein auf beibringen, was es bedeutet, finanziell besonnen zu handeln. Der Umgang mit Geld sollte eigentlich zu den einfachsten Dingen gehören, die wir einem Kind beibringen, da Geld universell verstanden wird und täglich zum Einsatz kommt. Auch wenn Sie selbst nicht über einen fundierten finanziellen Hintergrund verfügen, können Sie Ihren Kindern die Grundlagen zum Thema Ausgeben und Sparen von Geld beibringen und ihnen einen guten Start ermöglichen.

3.    Vermögen lässt sich aufbauen

Wenn Sie sich derzeit in einer finanziell unsicheren Lage befinden sind oder das Gefühl haben, weder vermögend noch besonders wohlhabend zu sein – keine Sorge: Vermögen lässt sich aufbauen. Aber das erfordert eine gewisse Planung. Wenn Sie Vermögen aufbauen möchten, müssen Sie zunächst einen finanziellen Fahrplan mit konkreten Zielen und Fragen aufstellen. Das können folgende sein:

  • Warum möchten Sie gern ein größeres Vermögen haben?
  • Ab wann werden Sie zufrieden mit Ihrem Wohlstand oder Vermögen sein?
  • Welche Lebensumstände könnten es Ihnen erschweren, sich ein Vermögen aufzubauen?
  • Was könnten Sie tun, um Ihr Einkommen zu steigern?
  • Was könnten Sie tun, um Ihre Ausgaben zu reduzieren?

Manche dieser Fragen lassen sich nur beantworten, wenn Sie Ihr Budget genau kennen. Ein Budget oder einen Haushaltsplan aufzustellen, macht vielleicht keinen Spaß, ist aber eine der besten Möglichkeiten, sich unabhängig vom Einkommen oder den Lebensumständen ein Vermögen aufzubauen. Und es kann ganz einfach sein, wenn Sie einen guten Plan haben… und sich daran halten.

4.    Der Aktienmarkt eignet sich nicht als Indikator für den Durchschnittsbürger

Finanzfachleute werden Ihnen vielleicht einreden, dass der Aktienmarkt der beste Indikator für die wirtschaftliche Lage des Einzelnen ist. Das stimmt aber leider nicht. Tatsächlich haben die Renditen am Aktienmarkt vermutlich wenig bis gar keine Auswirkungen auf eine durchschnittliche Person und ihre jeweilige finanzielle Situation.

Der Aktienmarkt ist im Prinzip ein Netzwerk von Spekulanten und Personen, die versuchen, ihr Vermögen zu vergrößern. Sie können dabei mitmachen, wenn Sie möchten, aber die überwiegende Mehrheit des Vermögens auf dem Markt gehört institutionellen Investoren und vermögenden Privatpersonen.

Orientieren Sie sich stattdessen lieber an diesen Wirtschaftsindikatoren, die mehr über die wirtschaftliche Situation aussagen:

  • Inflation: Wenn Ihre Landeswährung einer hohen Inflationsrate unterliegt, kann sich Ihr Vermögen dadurch verringern.
  • Arbeitslosigkeit: Eine hohe Arbeitslosigkeit bedeutet, dass mehr Menschen ohne Arbeit sind und um Arbeitsplätze konkurrieren.
  • Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: Diese Kennzahl ist ein besserer Indikator dafür, wie die Menschen in Ihrer Region im Durchschnitt finanziell dastehen.

5.    Bezahlen Sie sich selbst zuerst

Wie Warren Buffet sagt: „Sparen Sie nicht das, was nach den Ausgaben übrig bleibt, sondern geben Sie das aus, was nach dem Sparen übrig bleibt.“ Mit anderen Worten: Bezahlen Sie sich selbst zuerst, bevor Sie Ihr Geld ausgeben. Nur so ist ein langfristiger Vermögensaufbau möglich. Leider neigen die meisten Menschen dazu, ihr Einkommen sofort auszugeben und nur den geringen Betrag, der danach übrig bleibt, zu sparen.

6.    Je jünger Sie sind, desto höher ist Ihr Potenzial, Vermögen aufzubauen

Je mehr Zeit Sie haben, Vermögen aufzubauen, umso besser. Das liegt unter anderem an den immensen Vorteilen, die der Zinseszins-Effekt bietet. Der Zinseszins ist wie ein guter Wein: Er wird mit der Zeit immer besser. Mehr über den Zinseszins und seine Funktionsweise können Sie hier erfahren.

Das macht es umso wichtiger, jetzt die Kontrolle über Ihr Geld zu gewinnen und Ihr zukünftiges Vermögenspotenzial zu sichern. Es gibt ja den Spruch „Zeit ist Geld.“ In Bezug auf den Zinseszins und Vermögensaufbau stimmt diese Aussage auf jeden Fall.

7.    Halten Sie Emotionen aus Finanzthemen heraus

Lassen Sie sich nicht von Ihren Emotionen leiten, sondern treffen Sie solide finanzielle Entscheidungen
Lassen Sie sich nicht von Ihren Emotionen leiten, sondern treffen Sie solide finanzielle Entscheidungen

Emotionen und Geld sind wie Öl und Essig – sie mischen sich nicht. Wenn Sie sich bei den Finanzen von Ihren Emotionen leiten lassen, laufen Sie Gefahr, Fehler zu machen, die Sie teuer zu stehen kommen könnten. Robert Kiyosaki, der Autor von Rich Dad Poor Dad, hat es vielleicht mit diesen Worten am besten ausgedrückt: „Emotionen können Ihren Finanzen einen Schlag versetzen! In der Welt des Geldes und des Investierens müssen Sie lernen, Ihre Emotionen zu kontrollieren. Zu starke Emotionen verblenden den Geist.“

8.    Investieren ist nicht nur etwas für Millionäre

Es heißt, dass die reichsten Menschen den größten Teil ihres Geldes durch Investitionen verdienen. Das heißt aber nicht, dass Investieren nur etwas für Superreiche ist. Jeder kann investieren, auch mit wenig Geld. Nehmen wir Bondora Go & Grow als Beispiel: Sie können schon mit nur 1 € in Go & Grow investieren und Ihre Investition im Laufe der Zeit wachsen lassen.

Geld ist wichtig, also nehmen Sie sich Zeit dafür

Niemand würde bestreiten, dass wir Geld zum Leben brauchen. Wenn aber Geld so wichtig ist, warum nehmen wir uns dann nicht die Zeit, mehr darüber zu wissen und zu erfahren? Unser Vorschlag: Investieren Sie mehr Zeit, sich mit den Themen Geld und Vermögensaufbau zu beschäftigen. Damit tun Sie sich selbst einen großen Gefallen. Sie können finanziellen Stress lindern und leichter finanzielle Stabilität erreichen, als Sie gedacht hätten.