Aleks Bleck: Drei Gründe, warum Sie jetzt mit dem Investieren starten sollten

Bondora

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen denen des Gast-Bloggers und spiegeln nicht unbedingt die offizielle Unternehmenspolitik oder Position von Bondora wider.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich mit Investitionen auseinanderzusetzen, um sein Vermögen aufzubauen, der sollte nicht warten: Denn jetzt ist immer der richtige Moment, um damit anzufangen. Hier sind drei Gründe, warum das so ist:

Aleks Bleck, von Northern Finance, teilt 3 Gründe, warum Sie heute noch mit dem Investieren starten sollten.
Aleks Bleck, von Northern Finance, teilt 3 Gründe, warum Sie heute noch mit dem Investieren starten sollten.

Grund Nummer 1 – Learning by doing

Sie können sich noch so viel theoretisches Wissen über Investitionen aneignen, wie es eben geht. Am Ende des Tages müssen Sie aber selbst erfahren, was wirklich funktioniert. Die beste Möglichkeit dafür ist, zunächst mit geringen Einzahlungen anzufangen und die Erfahrungen dann auszuweiten.

Besonders in der Anfangsphase dürfen Sie – und sollten auch –Fehler machen, um ein Gefühl über verschiedene Prozesse, Finanzprodukte, Chancen und Risiken zu bekommen. Wenn Sie mit kleinen Geldbeträgen anfangen, werden Fehler schnell vergessen sein, und Sie haben den ersten Schritt getan.

Gleichzeitig steigt auch die Motivation bei kleinen Erfolgen, denn ein Plus auf dem Konto ist immer ein gutes Gefühl. Investieren Sie aber als blutiger Anfänger gleich Ihr gesamtes Vermögen und verlieren dabei die Hälfte, ist das äußerst schmerzhaft. Solche Situationen können Sie vermeiden, wenn Sie Schritt für Schritt den Lernprozess des Investierens durchlaufen.

Mein bevorzugtes Anlageprodukt: P2P-Kredite

P2P-Kredite, also Kredite, die von Ihnen als Privatperson an andere Privatpersonen und Unternehmen vergeben werden, sind in meinen Augen eine sehr lukrative Anlage. Das Risiko kann dabei an vielen Stellen begrenzt werden, zum Beispiel durch hinterlegte Sicherheiten oder hohe Rückholungsquoten vergangener Jahre. Je höher diese Quote ist, desto weniger riskant ist das Investment. Auch Rückkaufgarantien sind interessant, aber nicht unbedingt notwendig, denn jede Garantie ist nur so gut wie derjenige, der die Garantie abgibt.

Gleichzeitig korrelieren P2P-Kredite kaum mit dem generellen Aktienmarkt und können so eine interessante Ergänzung für das eigene Portfolio darstellen, die zusätzliche Diversifikation bei hohen Renditen bietet.

Tipp: Wer in ETFs investiert, der kann 4 bis 6 Prozent Rendite pro Jahr erwarten. Bei P2P-Krediten sind, je nach Risiko, sogar Renditen von 6 bis 10 Prozent möglich!

Grund Nummer 2 – Zinseszinseffekt

„Früher war alles besser“ – stimmt das? Zumindest gab es noch deutlich mehr Rendite bei zahlreichen Wertanlagen, wie auch dem Sparbuch. Heute sieht die Situation hier leider ganz anders aus, und man kann froh sein, wenn es keine Negativzinsen gibt. Sparkonten generieren praktisch keine Erträge mehr und die Inflation frisst Ihr Vermögen von Jahr zu Jahr auf.

Wer sein Geld also auf einem Konto parkt, der bekommt dafür so gut wie nichts von der Bank zurück. Anders sieht es aber bei P2P-Krediten aus, bei denen Sie in die Rolle einer Bank schlüpfen. Hier ist noch großes Potenzial für echte Gewinne durch Rendite, denn meist bewegen sich die Zinsen zwischen 6 und 10 Prozent. Ein Vielfaches von dem, was Sie auf dem Bankkonto bekommen!

Tipp: Investieren Sie Ihre erhaltenen Renditen umgehend wieder, um möglichst früh vom Zinseszinseffekt zu profitieren.

Natürlich ist jede Investition auch mit gewissen Risiken verbunden, was viele Menschen davon abschreckt, sich näher mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Wer jedoch den Schritt zum Investment wagt, der wird schnell feststellen, wie man mit einigen wenigen Grundlagen bereits erste Erträge bei angemessenem Risiko generieren kann und die Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen kann. Einer der wichtigsten Aspekte ist hierbei die Diversifikation über mehrere Anlageklassen wie Aktien, Immobilien, P2P-Kredite, Bargeld und Co. hinweg.

Das bedeutet: Sie sollten Ihr Vermögen nicht nur in eine Anlageklasse wie Aktien oder P2P-Kredite investieren, sondern Ihre Geldanlage breit aufstellen und in mehrere Anlageklassen investieren, die idealerweise nicht miteinander korrelieren. Damit ist ein geringer Zusammenhang der Wertentwicklung gemeint. Fällt Ihr Aktienportfolio zum Beispiel um 10 Prozent, werden die Renditen aus P2P-Krediten sehr wahrscheinlich weiter an Sie fließen. Durch diese Vorgehensweise reduzieren Sie die Volatilität im Portfolio, also die Wertschwankungen.

Ein Produkt, welches ich dafür sehr gerne nutze, ist das hauseigene Produkt Go & Grow von Bondora. Hier investieren Sie ganz einfach in ein Portfolio von mehr als 100.000 verschiedenen Krediten und erhalten dafür eine Rendite von 6,75 Prozent pro Jahr.*

Gleichzeitig können Sie Ihr Geld dank zwei Reserven besser geschützt anlegen als bei anderen Plattformen, da eine Reserve für die Liquidität geschaffen wurde, um tägliche Auszahlungen zu garantieren, sowie eine zweite Reserve für Renditen, um die täglichen Gutschriften auf Ihr Konto zu gewährleisten. *

Die Reserve für Renditen hat dabei bisher einwandfrei funktioniert und die Reserve für Auszahlungen ebenfalls, bis auf eine Ausnahme im März 2020 während der Corona-Krise, als Auszahlungen bis zu zwei Wochen dauern konnten und gestückelt vorgenommen wurden. Zusammengefasst ein ziemlich guter Deal, der so im Markt einmalig ist!

Fazit: Wer spart und sein Geld nur auf dem Konto liegen lässt, der verpasst die Chance, sein Vermögen nachhaltig zu vermehren. Wer sich hingegen mit Investitionen auseinandersetzt, der kann sich vor allem bei P2P-Krediten über lukrative Rendite und Zinseszinsen freuen.

Einer der wichtigsten Aspekte ist hierbei die Diversifikation.
Einer der wichtigsten Aspekte ist hierbei die Diversifikation.

Grund Nummer 3 – Inflation

Dieser Grund knüpft direkt an den Zinseszins an, weil er im Prinzip das Gegenteil bezeichnet – nämlich die Inflation. Kurz erklärt: Mit Inflation ist die allgemeine und anhaltende Erhöhung des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen gemeint. Das bedeutet für Sie also eine sinkende Kaufkraft über die Jahre.

Je höher die Inflation, desto geringer der Wert Ihres Geldes

Zurzeit haben wir eine Inflationsrate von über 4 Prozent in Europa im Vergleich zum Vorjahr. Das heißt, Ihr Geld hat 4 Prozent an Kaufkraft verloren, und mit 100 Euro aus dem Jahr 2020 können Sie heute nur noch Produkte und Dienstleistungen im Wert von 96 Euro kaufen. 100 Euro bleiben zwar 100 Euro, aber im Kontext dazu erhöht sich das allgemeine Preisniveau, zum Beispiel bei Mieten und Energiekosten. Das bedeutet, dass Sie für ein Produkt, das früher immer 100 Euro gekostet hat, noch was drauflegen müssen, um es sich heute leisten zu können.

Was kann man gegen Inflation tun? „Tun“ ist hierbei ein gutes Stichwort, denn wer verhindern möchte, dass sein Geld an Wert verliert, der muss aktiv werden. Das kann man zum Beispiel machen, indem man früh anfängt, sich mit der eigenen Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen und den Zinseszins für sich arbeiten lässt, der oben beschrieben ist.

Gewinne durch Rendite und Zinsen gleichen so wieder das Defizit aus, das aus der Inflation resultiert. Das Problem mit der Inflation ist nämlich auch, dass niemand absehen kann, wie lange sie noch anhalten wird.

Fazit: Je länger Ihr Geld auf dem Konto liegt, ohne dass Sie etwas gegen die Inflationsrate unternehmen, desto mehr Wert verliert Ihr Geld über die Zeit.

Je höher die Inflation, desto geringer der Wert Ihres Geldes.
Je höher die Inflation, desto geringer der Wert Ihres Geldes.

Was lernen wir daraus?

Es lohnt sich, sich mit dem Thema Investieren auseinanderzusetzen. Meine Empfehlung liegt hier neben Aktien, Aktienfonds und ETFs ganz klar auf der Anlageklasse „P2P-Kredite“ mit ihrem sehr interessanten Rendite-Risiko-Verhältnis. Auch im Hinblick auf ein zukünftig schwaches Rentenniveau ist es sehr wichtig, mit dem Investieren zu starten und sich mit seiner eigenen Altersvorsorge zu beschäftigen.

Wer heute anfängt, sein Vermögen aufzubauen, der muss sich nicht vor Altersarmut fürchten, kann sein Vermögen gegen die Inflation schützen und sich auch andere finanzielle Sorgen in der Zukunft vom Hals halten.

Dazu braucht man nicht viel – schon mit kleinen Beträgen kann man anfangen und so ein gutes Gefühl dafür entwickeln, wie alles funktioniert. Starten Sie also jetzt.

Über den Autor:

Aleks Bleck ist 25 Jahre alt und betreibt mit Northern Finance auf YouTube den größten deutschsprachigen Finanzblog mit Fokus auf P2P-Kredite. Auch auf seiner Website bloggt er regelmäßig über P2P-Kredite und ETFs.

Haftungsausschluss: Dieser Text wurde ursprünglich auf Deutsch verfasst und dann ins Englische übersetzt. Alle Übersetzungen wurden auf der Grundlage des englischen Originaldokuments angefertigt. Wir bemühen uns nach Kräften, Ihnen genaue Übersetzungen zur Verfügung zu stellen. Dennoch kann es aufgrund der verschiedenen Sprachen und der kulturellen Besonderheiten leichte Unterschiede geben.