Lydia, eine P2P-Zahlungs-App aus Frankreich, hat gerade eine Serie-B-Finanzierungsrunde von 45 Millionen Dollar geschlossen, unter der Leitung des chinesischen Giganten Tencent. Die Plattform Lydia ist bereits auf 3 Millionen Benutzer angewachsen, wobei täglich 5.000 neue Benutzer hinzukommen.

Laut Cyril Chiche, CEO des Unternehmens, soll Lydia zum größten P2P-Player im Bereich digitale Zahlungen werden, und dabei wird die neue Geschäftsbeziehung zu Tencent hilfreich sein:

Lydia

„Unser Ziel ist es, Lydia in eine mobile Finanzdienstleistungs-App zu verwandeln“, sagte Chiche. „Tencent ist auch Player Nummer 1 in der Videospielbranche, und in keiner Branche gibt es mehr Benutzerengagement“, fügte er hinzu.

Für Lydia gibt es einen erheblichen Wachstumsspielraum; das Unternehmen versucht, Marktanteile von Branchenführern wie Zelle zu übernehmen. Berichten zufolge sind für Zelle ein Wachstum von 76 % gegenüber dem Vorjahr sowie vierteljährliche Zahlungen in Höhe von 23,8 Milliarden Dollar durch seinen Dienst zu verzeichnen.


In Kanada erfahren P2P-Zahlungen einen Aufschwung aufgrund ihrer Beliebtheit bei jungen Menschen. Dienste für digitale Brieftaschen und P2P-Zahlungsdienste werden in der Altersgruppe 18 bis 34 am häufigsten eingesetzt. Eine der am schnellsten wachsenden Dienste des Landes ist e-Transfer von Interac. Das Unternehmen kann einen rapiden Anstieg bei digitalen Zahlungen feststellen, die jetzt immer mehr zum Normalfall werden.

Das vor 35 Jahren gegründete Unternehmen hat sich im Laufe der Zeit auf eine Vielzahl von digitalen Zahlungs- und Mobilangeboten umorientiert, und die Geschäftsführung von Interac sieht die Umstellung auf P2P als einen neuen Branchenstandard:

P2P-Zahlungen

„Noch vor 5 Jahren war P2P ein Nice-to-have-Service, und wenn er verfügbar gewesen wäre, hätte ich ihn genutzt“, meint Peter Sweers, Chief Technology and Operations Officer bei Interac. „Heute erwarte ich, dass P2P verfügbar ist, und so bezahle ich meine Miete. Mit Interac e-Transfer bezahle ich Geschäftsrechnungen und teile mir mit Freunden die Rechnung, wenn wir abends essen gehen.“


In einem Gesetzesvorschlag des Bundesstaats New York wird eine digitale P2P-Währung für die Einwohner der Stadt gefordert. Der Plan, der auch als Inclusive Value Ledger bezeichnet wird, zielt darauf ab, eine P2P-Spar- und Zahlungsplattform für die Stadt zu entwickeln. Eine Smartphone-App, digitale Brieftaschen und ein öffentliches Zahlungssystem würden Teil der Plattform sein.

Dem Vorschlag zufolge würde das System dazu beitragen, die unnötige Rolle der Banken einzugrenzen und Dienstleistungen für derzeit finanziell unterversorgte Personen in der Region bereitzustellen.

Ron Kim, Abgeordneter des Bundesstaats New York, erkennt Großartiges für die Plattform:

New York

„Die Entwicklung einer kostenlosen öffentlichen Spar- und Zahlungsplattform, die alle New Yorker verwenden können – nicht nur für das Bezahlen von Waren und Dienstleistungen, sondern auch für Geldüberweisungen untereinander –, könnte New York grundlegend umgestalten zu einem gerechteren, gesünderen, wohlhabenderen und inklusiveren Ort für alle“, sagte Kim.

Die dahinterstehende Idee wurde ursprünglich in einem Whitepaper vorgeschlagen, das zusammen mit der Cornell Law School verfasst wurde und das die Einzelheiten der P2P-Plattform beschreibt.


Joust, ein Fintech-Startup für Freiberufler und Selbstständige, hat gerade seine neue Mobil-App herausgegeben. Die App ermöglicht P2P-Zahlungen, mobiles Banking, Rechnungsmanagement und weitere Tools für Freiberufler.

Die neue App ist ein weiterer Schritt nach vorn für das Unternehmen, das, so CEO und Mitgründer Lamine Zarrad, seine Nutzer glücklich machen wird:

Manage finance app

„Unsere Nutzer sind allesamt risikofreudig und möchten ihre Finanzen an einem Ort einfach verwalten können. So haben sie Zeit und Raum, sich auf ihre wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren. Sie waren auf der Suche nach einer zeitgemäßen, optimierten Benutzererfahrung, nach Möglichkeiten zur schnellen Visualisierung ihrer Finanzen und zur Verwaltung von Kunden, Zahlungen und dem Einkommen. Grundsätzlich ist eine Unternehmensplattform gefragt, die sie von A bis Z unterstützt. Mit unserer neuen App ist dies jetzt und auch später möglich.“

Das Unternehmen hat insgesamt 6,2 Millionen Dollar an Finanzmitteln aufgebracht, einschließlich einer Startrunde von 2,6 Millionen Dollar im Vorjahr unter der Leitung von Techstars.

*Wie bei jeder Investition ist Ihr Kapital gefährdet und die Anlagen sind nicht garantiert. Die Rendite beträgt bis zu 6,75 %. Bevor Sie sich für eine Investition entscheiden, lesen Sie bitte unsere Risikoerklärung oder wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Finanzberater.

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