Leiden Sie an Investo-Phobie? Mit diesen drei Schritten können Sie sie überwinden 💸

Finanztipps

Investieren. Schon das Wort allein sorgt bei vielen für Gänsehaut.

Einige haben noch nie investiert, da sie nicht viel über die Märkte und die verfügbaren Optionen wissen. Andere wollen einfach nicht ihr Geld riskieren. Aber manche haben richtig Angst vorm Investieren. Kann man diese Angst als Investo-Phobie bezeichnen? (Ja, nennen wir sie einfach so.)

Angst hat viele Gesichter.
Angst hat viele Gesichter.

Aber was ist Angst überhaupt?

Angst ist nichts anderes als die Furcht vor unvorhergesehenen Ereignissen, die eintreten können. Fehlendes Wissen, wie etwas funktioniert und was die Folgen dieser unbekannten Dinge sind, fördert Angst.

Angst ist ein Überlebensmechanismus, aber man kann mit ihr umgehen und sie überwinden.
Angst ist ein Überlebensmechanismus, aber man kann mit ihr umgehen und sie überwinden.

Wenn Angst im Zusammenhang mit fehlendem Verständnis oder Wissen steht, ist es möglich, sie durch Recherche zu überwinden?

1. Bildung, Informationen und Wissen

Angst kann tatsächlich überwunden werden. Sie müssen sie nicht unbedingt bekämpfen. Lassen Sie die Angst zu, versuchen Sie, sie zu verstehen und handeln Sie dann entsprechend: Wenn man sich zu einer bestimmten Angelegenheit ausreichend informiert, kann man seine Angst überwinden, so wie Fußballspieler gegeneinander antreten (Haben Sie das noch nie gesehen? Sie rennen geradeaus und greifen frontal an). Und genau so sollten Sie vorgehen, um Ihrer Investo-Phobie zu begegnen.

Wahrscheinlich schwindet die Angst oder wird beherrschbar, wenn Sie über die Investitionen, die Sie tätigen möchten, und insbesondere über die damit verbundenen Risiken gut informiert sind.

Kann ich mein gesamtes investiertes Geld verlieren?

Kann ich es mir jederzeit auszahlen lassen?

Die Antworten auf derartige Fragen sind je nach Investitionsoption und Plattform sehr unterschiedlich, aber mit den entsprechenden Informationen ist man beruhigter und kann langsam die Angst überwinden, sein Geld anzulegen.

Wenn man all die Worst-Case-Szenarien kennt und versteht, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie auftreten, ist dies ein entscheidender Schritt, seine Angst vor Investitionen zu überwinden.

2. Einfach ausprobieren

Oder Sie fangen einfach an zu investieren.

Das klingt vielleicht unlogisch, aber wenn Sie mit einem kleinen Betrag beginnen, auf den Sie notfalls auch verzichten könnten, können Sie das Ganze in Ruhe ausprobieren und Ihre Angst überwinden, wenn Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen.

Auf einigen Plattformen können Sie mit einem sehr kleinen Betrag starten. Mit Go & Grow von Bondora sind Investitionen beispielsweise schon ab 1 € möglich. So ist vielleicht der Einstieg ins Investieren für Sie einfacher, wenn Sie zunächst mit kleinen Schritten beginnen, ehe Sie sich zu größeren Investitionen entscheiden.

Sich langsam herantasten ist oft einfacher.
Sich langsam herantasten ist oft einfacher.

Eine Investition von nur 1 € ist ausreichend, damit Sie sich an den Investitionsprozess gewöhnen können, aber auch so wenig, dass ein Verlust des Geldes zu verkraften wäre. Wenn Sie sehen, dass der Wert steigt oder fällt und dem Markt folgen, können Sie den ganzen Prozess einfacher nachvollziehen.

In einem Artikel in Psychology Today, einer in den USA erscheinenden Zeitschrift für Psychologie, heißt es wie folgt: „Gewöhnung, formal definiert, bezieht sich auf die Tatsache, dass die Erregung des Nervensystems bei wiederholter Einwirkung desselben Reizes abnimmt.“ Anders ausgedrückt: Wenn eine neue Situation zunehmend vertraut wird, langweilt sich Ihr Gehirn und produziert weniger Reaktionen, sodass Sie sich in einem zuvor unangenehmen Szenario langsam wohl fühlen. Unangenehme Situationen verlieren so nach und nach ihren Schrecken. Das sind doch gute Nachrichten.

In diesem Fall ist es einfach, Vertrauen zu gewinnen und langsam die Beträge zu erhöhen, mehr zu investieren und schließlich einen Investmentplan zu erstellen und zu befolgen.

3. Klischees können weiterhelfen

Einige essentielle Investmenttipps können auch helfen. Dies bezieht sich auf Informationen, die Sie oft von Freunden hören und überall im Internet wie in den Social Media oder in Blogs lesen können. Wenn einige vielleicht etwas klischeehaft klingen, liegt das daran, dass sie bereits erprobt wurden und sich bewährt haben.

  • Diversifizieren Sie Ihre Anlagen. Wenn Sie einen Teil Ihres Portfolios verlieren, bleibt der Rest weiterhin erhalten. Diversifizierung bedeutet prinzipiell, in Anlagen aus verschiedenen Kategorien, Risikoeinstufungen, Laufzeiten, Liquidität und Branchen zu investieren, sodass das Gesamtrisiko Ihres Portfolios gesenkt wird.
Setzen Sie nicht alles auf eine Karte.
Setzen Sie nicht alles auf eine Karte.

  • Investieren Sie nur, was Sie sich leisten können zu verlieren.
  • Seien Sie sich im Klaren, dass Fehler manchmal dazugehören, auch beim Investieren. Das heißt aber nicht, dass Sie alles verlieren und über Nacht bankrott gehen. Sehr große Fehler könnten sich auf Ihr Portfolio auswirken, aber kleinere Fehler sind vielleicht nicht so dramatisch und können wertvolle Erkenntnisse für Ihre Strategie einbringen.
  • Investieren Sie langfristig, da die Volatilität mit der Zeit abnimmt.

Und was machen Sie, wenn Ihnen beim Gedanken ans Investieren nicht richtig wohl ist? Oder, wenn Sie jemanden mit Investo-Phobie kennen, wie könnten Sie ihn unterstützen? Teilen Sie diesen Artikel mit Interessierten, damit auch diese von den hilfreichen Tipps profitieren können.