Politische Blockade von Nord Stream 2, wie Roboter Ihre Jobs übernehmen und mehr

Finanztipps

Facebook kündigte an, in naher Zukunft eine Kryptowährung zu veröffentlichen. Mit der Facebook Libra können Benutzer schnell und einfach und mit minimalen Gebühren Einkäufe tätigen oder auch Geld an Familie und Freunde versenden. Es wird erwartet, dass die Kryptowährung vor allem in den Plattformen Facebook und Whatsapp integriert wird. Das Whitepaper des Unternehmens beschreibt die Absichten im Detail:

Facebook Libra

„Die Mission von Libra ist es, eine einfache, globale Währung und eine finanzielle Infrastruktur für Milliarden von Menschen bereitzustellen, die ihnen das Leben erleichtern und sie entsprechend befähigen. Libra besteht aus drei Teilen, die gemeinsam für ein Finanzsystem sorgen, woran mehr Menschen teilnehmen können:

  1. Sie basiert auf einer sicheren, skalierbaren und zuverlässigen Blockchain;
  2. Sie wird durch eine Währungsreserve gestützt, die Libra intrinsischen Wert verleihen soll;
  3. Sie wird durch die unabhängige Libra Association gesteuert, die mit der Entwicklung des Ökosystems beauftragt wurde.“

Kryptowährungsverfechter glauben jedoch nicht daran, dass die Libra etwas dazu beitragen wird, den Menschen ohne Bankverbindung oder denen, die Finanzdienstleistungen benötigen, zu helfen. Stattdessen könnte sich das Projekt für die Benutzer als ein großes Datenschutzproblem erweisen.


Die geplante Gaspipeline Nord Stream 2, die Russland und Deutschland direkt miteinander verbindet, sorgt für politische Probleme. Da das Projekt eine große Belastung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region darstellen würde, wollen einige Länder nicht, dass die Pläne voranschreiten. Dänemark verzögert die Entwicklung des Projekts, indem es sich weigert, Baugenehmigungen für den Bau der Pipeline in dänischen Gewässern zu erteilen, ein wichtiger Teil für die Fertigstellung der gesamten Pipeline. Die Dänen tun ihr Möglichstes, um den Bau dieser Pipeline zu verhindern. [Zitat aus dem englischen Original-Artikel]:

„Sie haben bald nahezu die komplette Strecke gebaut, außer dem Abschnitt in der dänischen Zone“, sagte Hans Mouritzen, Senior Researcher für Außenpolitik am Danish Institute for International Studies. „Dänemark braucht ein gutes Verhältnis zu Deutschland“, sagte Mouritzen. „Aber die Deutschen wollen keine Kohle mehr verbrennen und auch die Kernkraftwerke stilllegen, also brauchen sie unbedingt dieses Gas.“

Russland gerät bereits mit der Ukraine in Konflikt, die sich weigert, ein neues Abkommen für die Pipeline zu unterzeichnen. Die Ukraine fordert die USA auf, strengere Sanktionen gegen Russland zu verhängen, um den Ausbau der Pipeline zu stoppen.


Während Roboter in allen Lebensbereichen immer präsenter werden, werden Arbeitsplätze von Menschen abgebaut. Laut einer aktuellen Studie werden bis 2030 weltweit bis zu 20 Millionen Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe verloren gehen. Der weltweite Einsatz von Robotern hat sich zwischen 2010 und 2016 verdoppelt und es gibt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Die Übernahme der Technologie hat die Arbeiter im Regen stehen lassen, so die britische Labour-Abgeordnete Yuvette Cooper:

Robots and jobs

„Da Technologie unsere Arbeitsplätze verändert, sollten es die Arbeitnehmer sein, die am Steuer sitzen. Doch unsere Untersuchungen zeigen, dass sie allzu oft bei wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen werden, die sowohl ihre Arbeitsbedingungen als auch ihre Freude an der Arbeit beeinflussen. Wenn wir uns nicht vorbereiten, stehen wir einer Zukunft gegenüber, in der sich die Arbeitsplätze verschlechtern und die Stimmen der Arbeitnehmer ungehört bleiben.“

Eine von YouGov durchgeführte Studie über die Auswirkung von Robotern auf die Arbeitsplätze zeigt, dass 58 % der Mitarbeiter nicht gefragt werden, wenn es um die Einführung neuer Technologien am Arbeitsplatz geht.


Die politische Auseinandersetzung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hält Europa zwischen zwei Stühlen gefangen. Der Iran fordert Europa auf, bei der Erhaltung seiner Wirtschaft zu helfen, nachdem die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen das Land verhängt haben. Aber aufgrund der Rolle Europas im iranischen Atomabkommen ist die Situation nicht so einfach [Zitat aus dem englischen Original-Artikel]:

„‚Die Europäer stecken in der Zwickmühle‘, sagte Guillaume Xavier-Bender, ein Iran-Analyst beim German Marshall Fund in Brüssel, ‚und das ist bedauerlich, da sie den Deal überhaupt erst initiiert haben‘. Er fügte hinzu: ‚Sie glauben so sehr an den Wert dieses Deals, dass es für sie schwierig ist, ein wenig außerhalb davon zu denken.'“

US-Präsident Donald Trump hat die Angst vor einem ausgewachsenen Krieg zwischen den beiden Ländern weiter befeuert, nachdem der Iran im Juni eine US-Drohne abgeschossen hatte.