TechCrunchs Startup Battlefield, Brexit, Fintech und Kryptowährungsnachrichten

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Die Bewerbungen für das Startup Battlefield von TechCrunch auf dem diesjährigen Disrupt SF 2019 sind offiziell offen. Für die Bewerbung oder Teilnahme fallen keine Gebühren an (TechCrunch verlangt keine Gebühren oder Eigenkapital), die Teilnahme ist möglich für junge Start-ups aus allen Ländern und Branchen. Der Sieger gewinnt den begehrten Disrupt Cup und einen eigenkapitalfreien Preis über 100.000 $. TechCrunch berichtet:

Tech Crunch
Quelle: TechCrunch

Mit mehr als 10.000 Teilnehmern, der vielen Presse und Top-Investoren aus der ganzen Welt wird Ihr Unternehmen zu den einflussreichsten Akteuren der Technik aufsteigen.

Nach dem Eingang der Bewerbungen wählen die TechCrunch-Redakteure auf der Disrupt SF 2019 vom 2. bis 4. Oktober sorgfältig die vielversprechendsten Start-ups aus, die sich für die weltbekanntesten Venture-Capital-Investoren qualifizieren. Die Teilnehmer des Startup Battlefields werden einige Wochen mit dem Startup-Battlefield-Team zusammenarbeiten, um die „Pitches zu verbessern und um die Geschäftsmodelle und die Präsentationen zu schärfen“. Zu den bisherigen namhaften Gewinnern gehören DropBox, Mint.com und Vurb.

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Im Falle eines No-Deal-Brexits werden die britischen Regulierungsbehörden den Finanzunternehmen eine 15-monatige Regulierungsfrist einräumen. Reuters berichtet:

No-deal Brexit

Die Bank of England und die britische Financial Conduct Authority (FCA) haben am Donnerstag eine „fast endgültige“ Version des Regelwerks veröffentlicht, das in Kraft treten würde, wenn Großbritannien die EU ohne ein Übergangsabkommen verlässt …
 
Der Exekutivdirektor International der FCA, Nausicaa Delfas, sagte, dass die Ankündigung von Donnerstag ein wichtiger Meilenstein bei den Vorbereitungen des Finanzsektors für einen Brexit ohne Deal sei.
 
„Sie stellen sicher, dass es vom ersten Tag an ein funktionierendes Regulierungssystem gibt und dass sich die Unternehmen über die Anforderungen im Klaren sind, die sie bis Ende März 2019 und darüber hinaus erfüllen müssen, damit sie weiterhin die Bedürfnisse ihrer Kunden erfüllen können“, sagte Delfas.


Obwohl die Finanzunternehmen seit der Abstimmung über den Austritt Großbritanniens aus der EU im Juni 2016 „alle Formen des Brexits“ planen, gibt es keine Garantie dafür, dass der Finanzsektor im Falle eines No-Deal-Brexits nicht doch gestört wird.

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Laut einer aktuellen Studie der Fachhochschule Luzern verzeichnete der Schweizer Fintech-Markt im Jahr 2018 ein Plus von 62 Prozent. Cointelegraph berichtet:

Lucerne University

Zum vierten Mal hat die Fachhochschule Luzern den Schweizer Fintech-Markt eingehend untersucht. Die „IFZ FinTech Study 2019“ zeigt, dass Zürich und Genf weltweit nach wie vor die zweit- bzw. drittbesten Städte für Fintechs sind. Der Fintech-Sektor im Inland wuchs gegenüber dem Vorjahr um 62 Prozent.

2017 gab es in der Schweiz 220 Fintech-Unternehmen, 2018 erhöhte sich diese Zahl auf 356. Die Fintech-Unternehmen der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) waren die Hauptakteure, denn ihre Zahl verdreifachte sich. Von den 356 Fintech-Unternehmen sind 122 im DLT-Bereich tätig, 66 in der Vermögensverwaltung, 56 in der Bankeninfrastruktur, 42 in der Einlagen- und Kreditvergabe, 36 im Zahlungsverkehr und 34 in der Analytik.

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Die britische Innovate Finance hat gerade die Women Fintech Powerlist für 2018 veröffentlicht. Sie haben eine Fülle von Bewerbungen und Nominierungen aus der ganzen Welt erhalten und wählen 150 Frauen in 7 Kategorien aus. Crowdfund Insider berichtet:

Women Fintech Powerlist

Die in der Liste hervorgehobenen Frauen vertreten verschiedene FinTech-Firmen und große Bank- und Dienstleistungsunternehmen wie Allen & Overy, Accenture, BBVA, Barclays, Schroders, TransferWise, Monzo, Moola, OakNorth und Ovamba. Innovate Fintech sucht nach mehr weiblichen FinTech-Führungskräften für die Bühne der Innovate Finance Global Summit, die über 2000 der einflussreichsten Innovatoren und Führungskräfte der Welt zusammenbringt.

Charlotte Crosswell, CEO von Innovate Finance, betonte, dass Frauen in der Fintech-Branche immer noch katastrophal selten seien, und dass wir nicht nur über Integration und Vielfalt sprechen dürfen, sondern auch handeln sollten, um eine Veränderung sehen zu können.

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Die Analystin des US-Forschungsunternehmens MoffettNathanson, Lisa Ellis, sagte, dass Kryptowährungen zwar noch nicht allumfänglich unseren Zahlungsverkehr verändert haben, es lohne sich jedoch, die Entwicklung im Auge zu behalten. Ellis bemerkte, dass es unwahrscheinlich ist, dass sich in naher Zukunft große Veränderungen ergeben, aber die Möglichkeit der Kryptowährung – als globales Zahlungssystem – gegen die Großen wie Visa Inc, Mastercard Inc und PayPal Holdings Inc. ist bemerkenswert. Bloomberg berichtet:

Bei Visa, Mastercard und PayPal zeichnet sich das mögliche Szenario ab, dass sie Kryptowährungen eher aufnehmen, anstatt sie zu verdrängen, sagte Ellis, die alle drei Unternehmen als Kauf bewertet. Des Weiteren, „solange die Netzwerke diese Technologien nicht vollständig integrieren“, bestehe die Gefahr, dass der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr von Person zu Person und Business-to-Business an Akteure wie Ripple und Veem abgetreten werde, die Kryptowährungen zum Durchbruch verhelfen, sagte sie.

Ellis stellte fest, dass sich Banken, wenn sie die Kryptowährungs- und Blockchain-Technologie nutzen, neue Chancen und Ertragsquellen eröffnen könnten.

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Das EU-Land Malta ist Vorreiter in der Regulierung von Kryptowährungen, während die Europäische Kommission dabei ist, über Risiken zu sprechen. Die Europäische Kommission hat sich noch nicht auf Krypto-Assets und die Regulierung des virtuellen Handels eingestellt, da sie befürchtet, dass Innovationen behindert werden. Reuters berichtet:

Malta

Einzelne EU-Staaten wagen sich in das Vakuum vor, trotz der Gefahr, dass unkoordinierte Maßnahmen den EU-Markt schwächen könnten. Das französische Parlament verabschiedet Krypto-Gesetze, und das deutsche Finanzministerium hat eine Konsultation zu einer Blockchain-Strategie eingeleitet, die noch vor dem nächsten Sommer veröffentlicht wird.
 
Kleinere Staaten sind ihnen voraus. Luxemburg hat in diesem Jahr seine Gesetze verabschiedet, und die baltischen Länder sind seit Langem in diesem Bereich aktiv, sagte Industrieberater Peter Moricz.
 
Am kühnsten ist Malta vorgegangen, wo ein umfassender Rechtsrahmen geschaffen wurde mit der Absicht, Europas Kryptohub zu werden.

Malta hat als wichtige Drehscheibe für Online-Glücksspiele und mit einem großen Finanzdienstleistungssektor aus früheren Misserfolgen gelernt, wie man einen besseren Regulierungsansatz verfolgt.

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