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62.099 Investoren haben bereits 207 Millionen Euro auf Bondora investiert und 25 Millionen Euro an Zinsen erhalten.

62 Prozent der Investoren verdienen mehr als 9 Prozent jährlich. 277 Investoren davon sind aus vereinigte Staaten von Amerika.

Intelligent und nachhaltig investieren: So geht’s richtig!

Wer sein Geld heutzutage investieren möchte, steht vor einer schier unendlichen Auswahl an Möglichkeiten. Ob Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold oder Tages- und Festgeldkonten – die große Auswahl macht die Entscheidung nicht leichter. Hinzu kommt, dass sich im letzten Jahrzehnt viele teils vorteilhafte Möglichkeiten wie das Peer-To-Peer-Lending aufgetan haben. Wir erklären die einzelnen Möglichkeiten und ihre Vor- und Nachteile, denn nicht jede Anlage ist für alle Anlegertypen geeignet.

Grundwissen zum Thema „Investieren“

  • Schulden tilgen: Die Schuldentilgung zählt zu den wichtigsten Aspekten des Investierens. Das liegt daran, dass Zinsen aus Krediten oft höher sind als Renditen aus Kapitalanlagen. Die Schuldentilgung hat beim Investieren deshalb Priorität. Denn die Zinsen auf bestehende Kredite sind in der Regel deutlich höher als Renditen aus Geldanlagen. Besonders hohe Zinsen fallen bei Dispositionskrediten an.
  • Gesamtvermögen bewerten: Bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Geldanlage sollte stets das gesamte Vermögen betrachtet werden. Wenn Sie beispielsweise einen großen Teil Ihres Vermögens bereits in sichere Kapitalanlagen investiert haben, kann es sich mehr lohnen, in Geldanlagen mit höheren Renditen zu investieren. Auch die Jobsituation bzw. der Arbeitsvertrag sollte mit in die Bewertung einfließen. In der Regel gilt, dass ein Beamter beispielsweise ein höheres Risiko eingehen kann als ein Selbstständiger, da er abgesicherter ist.
  • Ein langer Atem ist vorteilhaft: Wenn Sie einen langen Anlagehorizont haben, können Sie Kursschwankungen ausgleichen. Dafür muss der Investor bereit sein, längere Zeit auf sein Geld zu verzichten und bei kurzfristigen Kursschwankungen nicht in Panik zu geraten. Denn sonst kann er große Verluste verzeichnen.
  • Breit streuen, um Risiken zu minimieren: Wer Geld investieren möchte, sollte sein Kapital auf unterschiedliche Anlageklassen streuen. Diese Theorie prägte in den 50er Jahren Finanzwissenschaftler Markowitz. Seitdem gilt die Portfolio-Theorie als erwiesen und sinnvoll. Es bedeutet schlicht, dass das gesamte Vermögen nicht auf ein Pferd gesetzt werden sollte, da sonst das Risiko, alles zu verlieren, hoch ist. Vergleichbar ist dieses Prinzip mit dem des Roulettes. Wer sein gesamtes Vermögen auf eine Zahl setzt, kann eine Rendite von 3600% erhalten. Allerdings würde das kaum jemand tun, denn viele geben sich bereits mit realistischeren Renditen von unter 10% zufrieden, wenn das Risiko deutlich geringer ist. Deshalb gilt es für den modernen Anleger, in mehrere Anlageklassen zu investieren und sich ein breites Portfolio aufzustellen. Dieser Prozess wird „diversifizieren“ genannt und soll das Ergebnis von Investitionen deutlich verbessern. Über die Jahrzehnte wurde diese Theorie von vielen Investoren weltweit praktisch getestet und für richtig befunden. Deshalb sollten sich Anfänger, mit der Portfoliotheorie beschäftigen und ihre Grundlagen verstehen. Denn hier gibt es verschiedene Diversifizierungsmöglichkeiten. Das hängt unter anderem auch davon ab, welcher Anlegertyp man ist.
  • Kosten und Verwaltungsgebühren beachten: Oft können auf den ersten Blick unsichtbare Kosten und Verwaltungsgebühren hinter manchen Geldanlagen stecken. Wer sinnvoll investieren möchte, sollte sich deshalb über die jährlichen Kosten erkunden. Beispielsweise sind bei Aktien Gebühren von 2% des Anlagebetrags jährlich keine Seltenheit. Vorteilhafter können z.B. Indexfonds sein, die mit einem Bruchteil der Kosten auskommen.

Gut zu wissen: Welcher Anlegertyp sind Sie?

In was Sie investieren sollten, hängt in erster Linie von Ihnen selbst ab. Denn je nach Anlageziel und Risikobereitschaft können unterschiedliche Anlagen infrage kommen. Ihre Anlagestrategie hängt deshalb davon ab, welcher Anlagetyp Sie sind. Folgende Fragen können helfen:

  • „Wie lange wäre ich bereit, auf das Geld zu verzichten?“
  • „Kann ich zwischenzeitliche Verluste emotional verkraften?“
  • „Wie hoch sollten die Renditen sein, damit ich am Ende mein Sparziel erreiche?“

Beim Investieren gibt es drei Faktoren für eine Geldanlage. Diese sind Liquidität, Risiko und Rentabilität.

Liquidität weist auf die Verfügbarkeit des Geldes hin. Wenn eine Anlage liquide ist, haben Sie den Vorteil, schnell auf Ihr Geld zugreifen zu können. Andernfalls müssen Sie länger auf Ihr Geld verzichten.

Das Risiko ist oft eng verbunden mit der Rentabilität einer Geldanlage. Generell gilt mit mehr oder geringeren Unterschieden unter den Anlageklassen: Je riskanter eine Kapitalanlage, desto höher die Rendite. Je sicherer eine Anlage, desto geringer die Rendite.

Je nach Kapitalmenge, persönliche Einstellung und Anlageziel können Sie folglich für sich herausfinden, ob sie der sicherheitsorientierte, der ausgewogene oder renditeorientierte Anleger sind. In jedem Fall ist es wichtig, ein Portfolio von unterschiedlichen Anlageklassen zu haben.

Der Inhalt kann dann, je nach Anlegertyp, variieren. Beispielsweise wird der renditeorientierte Anlagetyp mehr Aktien besitzen als ein sicherheitsorientierter, der dafür mehr Geld auf einem Festgeldkonto haben könnte.

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der 3 Anlagetypen:

  • Der sicherheitsorientiere Anlagetyp: Der Investor ist in dem Fall nicht bereit, größere Risiken einzugehen und möchte stark kalkulierbare Risiken eingehen. Lange Laufzeiten sind ihm lieber als rentable aber risikoreiche Geldanlagen. In der Regel verfügt er beruflich über wenig Sicherheiten
  • Der ausgewogene Anlagetyp: Dieser Typ ist auf eine Mischung aus sicheren und rentablen Geldanlagen bedacht. Er verfügt über kleinere Sicherheiten, weshalb er bereit ist, kalkulierbare Risiken einzugehen.
  • Der renditeorientierte Typ: Dieser Anleger verfügt bereits über ein Portfolio von sicheren Geldanlagen und ist auch beruflich gut abgesichert. Überschüssiges Kapital möchte er deshalb in rentable Geldanlagen stecken, weil er eine hohe Risikobereitschaft hat.

In welche Anlagen kann man Geld investieren?

Generell gilt jede Anlage als Investment, wenn Sie mit dem Ziel eingesetzt wurde, Gewinne zu erwirtschaften. Abhängig von der Gewinnerwartung und der Risikobereitschaft machen unterschiedliche Geldanlagen mehr oder weniger Sinn.

Im Grundsatz sollte die Rendite über der Inflation liegen. Durch die anhaltende Niedrigzinspolitik der Notenbanken sowie die Umlage auf die Kunden durch Strafzinsen ist ein Umdenken bei der traditionellen, sicheren Geldanlage im Gange. Denn mit traditionellen Anlagen kann die Inflation teilweise nicht mehr gedeckt werden.

Die Anzahl von Anlageklassen ist fast unendlich. Deshalb möchten wir Ihnen die klassischen Anlagemöglichkeiten aufzeigen und auch das moderne Prinzip der Peer-To-Peer-Kredite von Bondora vorstellen.

Tagesgeldkonto

Das Tagesgeldkonto ist für den konservativen Anleger interessant, da es als sicherste Anlageform gilt. Denn das Geld ist nicht nur täglich verfügbar, sondern auch durch die Einlagensicherung der EU gesetzlich abgesichert. Da Liquidität und Sicherheit gegeben sind, fällt die Rendite sehr gering aus.

Festgeldkonto

Beim Festgeldkonto wird zusätzlich auf den schnellen Zugriff auf das Geld verzichtet. Je länger der Zeitraum für das Festgeld, desto höher fällt die Rendite aus. Auch das Festgeldkonto gilt als sicher und ist durch die Einlagensicherung der EU abgesichert. Der Anleger sollte sich hier vor Augen führen, dass beim Festgeld ein Liquiditätsrisiko besteht. Das heißt, dass die Laufzeit zu finanziellen Problemen führen kann, falls schnelles Geld für Reparaturen benötigt werde kann oder sonstige, unerwartete Kosten anfallen.

Anleihen

Bei Anleihen handelt es sich um festverzinsliche Papiere wie Staatsanleihen, Rentenpapiere oder Pfandbriefe. Der Anleger erhält in dem Fall die besagten Papiere, um nach dem festgelegten Zeitraum sein Geld plus Zinsen zurückzuerhalten. Wie hoch die Zinsen sind, hängt von der spezifischen Anleihe ab. Generell gilt aber immer das folgende Prinzip: Je höher das Risiko, beispielsweise wie bei Staatsanleihen von Krisenländern, desto höher die versprochene Rendite.

Aktien

Bei dieser Geldanlage kauft der Anleger einen Teil des Unternehmens und hofft, dass sich die Firma weiterentwickelt und somit der Wert der gekauften Aktie steigt. Hier gibt es zwei Vorteile, die sich dem Investor erschließen. Zum einen erhält er eine Gewinnbeteiligung in Form von Dividenden. Außerdem steigt zugleich der Wert der Geldanlage. Deshalb gelten Aktien als relativ rentabel. Doch dafür ist auch das Risiko von Kursschwankungen und Ausfällen höher.

Viele Faktoren können den Kurs einer Aktie beeinflussen, weshalb Erfahrung, Analyse und Geduld notwendig sind, um mit Aktien langfristig gute Renditen zu erhalten.

Fonds

Fonds sind eine Zusammenfassung von unterschiedlichen Anlageklassen. Hier werden bewusst Anlageformen zusammengefasst, um das Risiko zu streuen und Verluste zu minimieren. Dadurch kann jedoch folglich die Rentabilität im Vergleich zu Einzelaktien sinken. Ein weltweit gestreuter Fonds kann in der Regel nur dann hohe Verluste erleiden, wenn die gesamte Wirtschaft schwächelt. Bei Einzelaktien sind Verluste schon möglich, wenn ein Unternehmen in eine schwierige Lage gerät. Fonds müssen häufig aktiv gemanagt werden, wodurch sie mit Gebühren verbunden sind.

Immobilien

Immobilien gelten als sichere Geldanlage. In der Regel sind Grundstücke und Gebäuden gemeint. Wer in Immobilien Geld investieren möchte benötigt oft ein großes Kapital. Die Renditen können unter Umständen hoch sein. Aber auch ein geringes Risiko von Wertverlusten durch einen Gebäudeverfall oder andere wertbeeinflussende Faktoren besteht.

Peer-To-Peer-Kredite mit Bondora

Peer-To-Peer-Kredite sind eine moderne Möglichkeit der Geldanlage, die hohe Renditen bei breit gestreutem Risiko bieten. Über das Prinzip des Crowdfunding vergibt der Investor Privatkredite an europäische Kreditnehmer. Bondora übernimmt dabei die Bonitätsprüfung und setzt rigide Qualitätsstandards. Mit den professionellen Investment-Tools hat der Anleger zudem stets den Überblick und kann ganz einfach selbst bestimmen, wie sicherheits- oder risikoorientiert er investieren möchte.

Außerdem hat Bondora einen Sekundärmarkt entwickelt, auf der Investoren Ihre Anlagen - falls notwendig - schnell verkaufen können. Dadurch ist eine höhere Liquidität geboten. Zudem entstehen keine Gebühren.

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von hohen Renditen bei breiter Risikostreuung!

Gibt es die perfekte Geldanlage?

Die perfekte Geldanlage gibt es leider nicht. Keine seriöse Anlage wirkt in allen drei Faktoren, die Anlagen auszeichnen, positiv. Diese wären: Liquidität, Rentabilität und Risiko. Es können in der Regel höchstens zwei der drei Kriterien erfüllt werden. Bei einer liquiden Geldanlage können Sie innerhalb kurzer Zeit auf Ihr Geld zugreifen. Eine sichere Anlage kann liquide sein oder auch nicht, ist aber meistens nicht so rentabel wie eine risikoreicheres Investment.

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