Willkommen zur monatlichen Übersicht über die Erfolge jeder einzelnen Stufe unseres Rückgewinnungsprozesses. Wir haben versucht, alle Rückgewinnungszahlungen auf Basis der Zahlungsdaten einer bestimmten Phase zuzuordnen. Dieser Ansatz ist zwar in den Fällen, in denen die Rückgewinnungsphasen nicht sofort aktualisiert werden, nicht immer korrekt, bietet jedoch einen sehr guten Überblick über die Hintergründe und Entwicklungen des Prozesses.

Der Gesamtbetrag der im Mai 2018 zurückgewonnenen Geldbeträge belief sich auf 311.166 €, 33,4% mehr gegenüber dem Vormonat und damit ein Rekordwert.

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Warum ist das wichtig?

Wenn man sich die obige Tabelle anschaut, zeigt sich, wie effektiv jede Phase bei der Rückgewinnung der geschuldeten Beträge ist. Sie kann Ihnen auch helfen zu verstehen, warum einige Phasen effektiver sind als andere. Wenn Sie den Beitrag über unseren 3-stufigen Inkasso- und Rückgewinnungsprozess und unseren Blogpost von Mai noch nicht gelesen haben, empfehlen wir Ihnen, diese zuerst zu lesen.

Ein Rekordmonat für Rückgewinnungen

Die bemerkenswerteste Veränderung im Mai war der Gesamtbetrag, der im Vergleich zum Vormonat hauptsächlich in Estland und Finnland zurückgewonnen wurde, wo die Beträge in der Gerichtsvollzieherphase um 27% bzw. 36% angestiegen sind. Da bei mehreren Gerichtsverfahren eine Entscheidung zu unseren Gunsten getroffen wurde, haben örtliche Gerichtsvollzieher damit begonnen, weitere, den Investoren geschuldete Zahlungen aus dem Einkommen und dem Vermögen des Kreditnehmers abzurufen. Wir verdanken diesen Erfolg und den Rekordmonat unserem hartnäckigen Rückgewinnungsteam von Bondora!

Über 99% der Beträge, die in der Gerichtsvollzieherphase zurückerlangt wurden, kommen aus dem zweiten Segment „Der Gerichtsvollzieher arbeitet an der Zwangsvollstreckung„. Hier erhöhte sich der zurückgewonnene Betrag um 29,7% (+37.525 €) gegenüber dem Vormonat.

Ebenso können wir einen Anstieg von 61,1% (+21.795 €) in der Phase „Die Klage ist eingereicht, das Amtsgericht hat noch kein Urteil über den Zahlungsbefehl gefällt„, verzeichnen. In der „In Verzug & Gericht„-Phase insgesamt gab es einen Anstieg von 38,7% (+39.144 €).

Da bei mehreren Gerichtsverfahren eine Entscheidung zu unseren Gunsten getroffen wurde, haben örtliche Gerichtsvollzieher damit begonnen, weitere, den Investoren geschuldete Zahlungen aus dem Einkommen und dem Vermögen des Kreditnehmers abzurufen.

Obwohl die von uns ausgegebenen Kredite unbesichert sind, haben die Gerichtsvollzieher das Recht, die Nettoeinkünfte und Vermögenswerte des Kreditnehmers einzufrieren, und können deshalb erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der eingezogenen Beträge haben. Im Grunde wollen wir so schnell wie möglich zu dieser Phase übergehen, um einen Cashflow für unsere Investoren zu generieren.

Seltene Fälle

Sehr selten erhält Bondora eine Mitteilung über Strafverfahren gegen Kreditnehmer. Nach einer offiziellen Mitteilung der Behörden wird das Darlehen eingefroren, bis die Polizei ihre Untersuchung beendet hat und der Fall vor Gericht gebracht werden kann. Was diese Fälle angeht, ist es äußerst unwahrscheinlich, überhaupt irgendwelche Beträge zurückzuerlangen.

Andere seltene Fälle sind Insolvenz und Umschuldung. Der Insolvenzprozess wird nur dann eingeleitet, wenn der Gerichtsvollzieher die Schulden nach dem Einfrieren der Vermögenswerte und Konten des Kreditnehmers nicht eintreiben konnte. Bondora leitet diese Insolvenz entweder selbst ein oder schließt sich einem bestehenden Insolvenzverfahren an. Ein Verteilungsplan wird dann von den Gerichten oder dem Insolvenzverwalter für das Vermögen des Kreditnehmers erstellt und abhängig von der Entscheidung des Gerichts wird ein neuer Zahlungsplan erstellt, um Kapital zurückzugewinnen. Das Gericht kann auch eine Umschuldung in die Wege leiten, um einen neuen Zahlungsplan für den Schuldner zu erstellen.

Wie geht es weiter?

Sobald alle Fälle in allen Ländern automatisch bei den Gerichten eingereicht werden können, erwarten wir, dass das meiste Kapital in der Gerichtsvollzieherphase zurückgewonnen wird. Das ist wichtig, weil wir dadurch schneller einen Cashflow für die Anleger generieren können.